<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klarspüler &#187; Businesstheater</title>
	<atom:link href="http://klarspueler.com/category/businesstheater/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://klarspueler.com</link>
	<description>Das! Meinungsmittel</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Oct 2014 14:30:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.8.41</generator>
	<item>
		<title>Das Märchen vom selbstverschuldeten Stress</title>
		<link>http://klarspueler.com/das-maerchen-vom-selbstverschuldeten-stress/</link>
		<comments>http://klarspueler.com/das-maerchen-vom-selbstverschuldeten-stress/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2014 04:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Businesstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Patalong]]></category>
		<category><![CDATA[Hamsterrad]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://klarspueler.com/?p=1473</guid>
		<description><![CDATA[Aus einer Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag ging vor einigen Tagen hervor, dass 2012 die Zahl aller auf psychische Probleme und Verhaltensstörungen zurückgehenden Arbeitsunfähigkeitstage bei rund 61,5 Millionen lag. Ein Rückgang um 3 % im Vergleich zu 2011, ein Anstieg um 83% im Vergleich zu 2001. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag ging vor einigen Tagen hervor, dass 2012 die Zahl aller auf psychische Probleme und Verhaltensstörungen zurückgehenden Arbeitsunfähigkeitstage bei rund 61,5 Millionen lag. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fehlzeiten-wegen-psychischer-belastungen-steigen-stark-a-985340.html">Ein Rückgang um 3 % im Vergleich zu 2011, ein Anstieg um 83% im Vergleich zu 2001</a>. Na und? &#8211; werden Sie achselzuckend sagen und liegen mit dieser Problembeurteilung voll im Trend. Noch lange kein Grund die Pferde scheu zu machen, wie es Jutta Krellmann von der Linksfraktion mit einer &#8220;Anti-Stress-Verordnung&#8221; fordert. Denn leider dominiert in der Diskussion um Arbeitsstress immer noch das Erklärungsmodell der Ignoranten. Und das heißt: selber schuld! <span id="more-1473"></span></p>
<p>Ein Musterbeispiel für die Logik dieses Erklärungsmodells liefert ein <a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/stress-im-job-die-probleme-sind-hausgemacht-a-985400.html">Kommentar von Frank Patalong</a>. Am Anfang steht die lapidar-provokante Chef-Killerphrase, in der &#8211; nach alter sei-mal-ehrlich-Buddy-Manier &#8211; gefragt wird, wann denn der Chef das letzte Mal brüllend und Peitsche schwingend einen zur Schnecke gemacht hätte? Ehrlich geantwortet, Herr Patalong: seit der Abschaffung der Leibeigenschaft eher selten. Aber, es gibt nichts, womit ich nicht rechne.</p>
<p>Nach dieser ausbremsend-herunterspielenden Verbalgrätsche, wird dann direkt im eingestehend-erklärerischen Reflektierton der wahre Grund für Stress und psychische Belastungen am Arbeitsplatz aus dem Hut gezaubert: man selbst. Macht Sinn! Schließlich ist man ja Schmied seines Glücks. Und wenn&#8217;s der Schmied eben nicht so gut kann, wird&#8217;s stressig.</p>
<p>Natürlich ist die Erklärung mit dem Schmied noch nicht ganz deutsch-tauglich. Denn für den deutschen Arbeitnehmer muss das Ganze noch mit etwas mehr Ethik- und Tugend-Hokus-Pokus angereichert werden. Was dann prompt folgt: so sind wir genau genommen selber schuld wegen der deutschen Arbeitsethik, die uns nötigt über die eigenen Grenzen zu gehen. Weil eben Fleiß und Leistungsbereitschaft zu unserem Wertekanon gehören und wir den genetischen Code von Arbeitsbienen in uns tragen, die Unabkömmlichkeit am Arbeitsplatz als Erfüllung verstehen. Ach so! Und ich war davon ausgegangen, dass man irgendetwas ändern könnte. Aber wenn es in unserer Natur liegt, da kann man wohl nichts machen.</p>
<p>Aber weshalb denke ich denn überhaupt kritisch über diese Thematik nach? Wenn es mir doch in die Wiege gelegt wurde und ich eigentlich gar nicht anders kann. Vielleicht weil man soziale und psychische Phänomene gar nicht naturwissenschaftlich-deterministisch für alle Menschen vorerklären kann, Herr Patalong?</p>
<p>Einen Ausweg aus dem Dilemma bleibt der Artikel natürlich nicht schuldig und erreicht gleichsam den Gipfel der esoterischen Wagheit: sich mal öfter fragen, was wichtig für einen ist? Aha! Mal was ganz neues. Und was mache ich dann mit der Antwort? Oder ist die vielleicht gar nicht wichtig? Hauptsache man denkt ab und an mal darüber nach.</p>
<p>Offen gesprochen, habe ich keine Lust mehr auf diese Art von Diskussionsverzerrung. Wenn man über das Thema Arbeitsstress eine gesellschaftliche Diskussion anstoßen möchte, dann sollte dies mit dem Eingeständnis beginnen, dass wir oder die Gesellschaft oder die Arbeitswelt ein Problem haben. Nicht ich oder du oder der einzelne. Da mag dann auch ein Frank Patalong teilweise Recht haben, dass einzelne sich dabei selbst verausgaben, weil sie wie Arbeitsbienen agieren. Nur, diese empfinden den Arbeitsstress nicht als schlimm. Wer sich verausgabt und Stress aussetzt, weil er das so will, der fühlt sich erst einmal gut. Wichtig. Gebraucht. Unabkömmlich. Es geht aber um die anderen.</p>
<p>Um diejenigen, die im Büro nicht mehr mitkommen. Die abends nach Hause kommen und keine Lust mehr haben, noch irgendetwas zu unternehmen. Die antriebslos auf der Couch einschlafen. Sich immer müde fühlen. Deren Gedanken stets um die Arbeit kreisen, weil sie nicht abschalten können. Die ihren Frust mit nach Hause nehmen und an ihren Familien auslassen. Die sich vielleicht sogar am Wochenende zu Hause verkriechen. Denen die Arbeit das Privatleben schlicht vermiest.</p>
<p>Wenn wir uns auf diese Diskussion einlassen, dann werden irgendwann auch die richtigen Fragen gestellt und beantwortet: warum alle drei Jahre eine Umstrukturierung durch die Unternehmen fegt, obwohl die Berater selbst sagen, dass es fünf Jahre braucht, damit sich eine neue Struktur eingelebt hat? Weshalb neue Programme mit <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karriere-glosse-nach-diktat-verreist-power-saetze-von-managern-a-984071.html">Power-Motto</a> eingeführt werden, Entscheidungsträger diese wie wildgewordene Hühner propagieren und sich später doch nichts ändert? Warum Regelungen (auch gerne Policies genannt) niedergeschrieben und verbreitet werden, während man nur damit beschäftigt ist, für jeden einen Sonderfall zu kreieren? Warum Fachexperten komplizierte Sachverhalte analysieren, strukturieren und bewerten müssen, die dann von hierarchisch höhergestellten Personen vereinfacht, ihres Wirkungszusammenhanges beraubt dargestellt werden und sich am Ende alle wundern, weshalb etwas ganz anderes rausgekommen ist, als es Charts und Vier-Felder-Tabelle prognostiziert haben. Warum es selbstverständlich ist, seinen Web-Access abends zu Hause zu nutzen, um Emails zu versenden, die am nächsten Morgen schon eine Bearbeitung innerhalb weniger Minuten fordern?</p>
<p>Wenn wir irgendwann einmal dazu übergehen, diese Fragen anzusprechen und dafür eine Antwort zu finden, kommen wir dahinter, was der Grund für eine erhöhte psychische Belastung am Arbeitsplatz ist. Man selbst ist nicht immer der Grund. Aber stets der Betroffene.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://klarspueler.com/das-maerchen-vom-selbstverschuldeten-stress/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie ich als Berufsanfänger für den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands sorgte</title>
		<link>http://klarspueler.com/wie-ich-als-berufsanfaenger-fuer-den-wirtschaftlichen-niedergang-deutschlands-sorgte/</link>
		<comments>http://klarspueler.com/wie-ich-als-berufsanfaenger-fuer-den-wirtschaftlichen-niedergang-deutschlands-sorgte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 04:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Businesstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Berufspendler]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Stau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://klarspueler.com/?p=1057</guid>
		<description><![CDATA[Auf diese Episode aus den Anfangstagen meines Berufslebens kann ich wirklich nicht stolz sein. Immerhin hätte hier ein ganzes Land vor die Hunde gehen können. Viele Leute hätten ihre Jobs verloren. Unmengen an Geld wäre vernichtet worden. Traditionsunternehmen hätte es vom Markt gefegt. Aber zum Glück hat meine Firma rechtzeitig die Reißleine gezogen und Schlimmeres [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf diese Episode aus den Anfangstagen meines Berufslebens kann ich wirklich nicht stolz sein. Immerhin hätte hier ein ganzes Land vor die Hunde gehen können. Viele Leute hätten ihre Jobs verloren. Unmengen an Geld wäre vernichtet worden. Traditionsunternehmen hätte es vom Markt gefegt. Aber zum Glück hat meine Firma rechtzeitig die Reißleine gezogen und Schlimmeres verhindert. Mein Vergehen bei der ganzen Sache, so simpel wie hinterlistig: ich war in die falsche Wohnung gezogen.<span id="more-1057"></span></p>
<p>Auf den ersten Blick hatte meine damalige Wohnung nichts Verdächtiges an sich. Sie lag im Zentrum von Düsseldorf, fünf Minuten von der Königsallee, acht Minuten vom Hauptbahnhof und zehn Minuten von der Altstadt entfernt. Zudem war sie noch bezahlbar. Eigentlich kein Grund, Böses zu vermuten. Oberflächlich betrachtet. Allerdings lag meine Wohnung auch nur neun Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt. Neun Minuten! Inklusive Warten an den drei Ampeln, die auf dem Fußweg lagen. Damit trug ich unweigerlich &#8211; aber unwissentlich &#8211; zum wirtschaftlichen Niedergang unseres Landes bei.</p>
<p>Bewusst wurde es mir erst als ich später herausfand, wer in unserer Firma tatsächlich zum wirtschaftlichen Aufschwung beitrug. Und das waren keineswegs die Vorstände oder Geschäftsführer, die lukrative Aufträge an Land zogen. Und schon gar nicht die Vertriebsmitarbeiter, die sich um den Absatz unserer Produkte bemühten. Ja und bestimmt nicht die Produktionsmitarbeiter, dank denen wir überhaupt etwas hatten, um es zu verkaufen. Diejenigen, die den wirtschaftlichen Wohlstand unseres Landes hochhielten, waren all jene Mitarbeiter, die täglich zur Arbeit pendelten.</p>
<p>Es muss wohl sehr naiv gewirkt haben, als ich diesen Kollegen bei kurzen Plaudereien aufs Brot schmierte, dass ich ganz in der Nähe wohnte, zu Fuß zur Arbeit ging und mir dadurch jeden Tag knapp 1,5 Stunden mehr Freizeit blieb, die sie im Berufsverkehr verbrachten. Ihre tägliche Wirtschaftsleistung verkannte ich vollkommen, als sie davon sprachen wie lange sie für die Fahrt zur Arbeit brauchten, wie früh sie aufgestanden waren und wie lange es abends wieder nach Hause dauern würde. Tja, die Ahnungslosigkeit von Berufsanfängern!</p>
<p>Ich weiß nicht wie lange es so ging, aber vermutlich wurden irgendwann Berichte über mich erstellt, die zeigten, wie groß der durch mich verursachte Schaden inzwischen geworden war. Dann zog meine Firma Konsequenzen und verlagerte die Hauptverwaltung von Düsseldorf nach Essen. Dass dies angeblich nichts mit mir zu tun hatte, sondern um die Verwaltungskosten zu reduzieren, halte ich für eine absurde Behauptung von Verschwörungstheoretikern.</p>
<p>Seither bin ich in der Berufswelt angekommen und zähle zu denjenigen, die etwas für das Wachstum in Deutschland tun, indem sie sich in die hunderte Kilometer Berufsverkehrstau reinstellen. Dass dies keine abstruse Behauptung ist, sondern wissenschaftlich bewiesen, zeigt ein Artikel aus der April Ausgabe des National Geographic. Denn die Wissenschaft hat herausgefunden, dass <a href="http://www.presseportal.de/pm/6926/2694491/wohlstandsindikator-stau">Stau ein Wohlstandsindikator ist und es der Wirtschaft besser geht, je mehr Staus es gibt.</a></p>
<p>Wie naiv mein Verhalten als Berufsanfänger doch war! Zu glauben, es ginge darum dem Berufsverkehr aus dem Weg zu gehen, diese Zeitverschwendung nach Möglichkeit soweit zu minimieren wie nur möglich. Quatsch! Alles Hirngespinste von Leuten, die nicht begriffen haben, dass Wirtschaftswachstum nicht auf Spaß und Annehmlichkeiten gründet, sondern auf Entbehrungen und Einschränkungen. Und wo gibt es alles in solcher Konzentration wie beim täglichen Berufsverkehr? Inzwischen fühle ich mich besser, obwohl ich ja &#8220;gegen den Strom&#8221; fahre und mit neidischem Blick die Blechlawinen bewundere, die sich morgens nach Düsseldorf rein- und am frühen Abend in Richtung Ruhrgebiet hinausquälen. Mein Beitrag zum BPI wirkt da im Vergleich so gering, dass ich mich kaum traue, mich auf die gleiche Stufe zu stellen wie diese Wirtschaftsmärtyrer.</p>
<p>Gleichsam habe ich dazugelernt und weiß jetzt, wo die wirklichen Gefahren für das Wirtschaftswachstum lauern. Nicht in den unkontrollierten Finanzprodukten gieriger Banker. Nein! In den Leistungsverweigerern, die Teilzeit oder noch schlimmer im Home Office arbeiten wollen und sich dadurch dem täglichen Berufsverkehr entziehen. Alles unter dem hanebüchenen Vorwand Job und Familie besser vereinbaren zu wollen. Auf Kosten unserer Wirtschaft? Unverantwortlich!</p>
<p>Wem dieses Land wirklich am Herzen liegt und wer hier etwas bewegen will, der sollte es so machen wie tausende andere jeden Tag: einfach hintenanstellten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://klarspueler.com/wie-ich-als-berufsanfaenger-fuer-den-wirtschaftlichen-niedergang-deutschlands-sorgte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bewerbungen schreiben &#8211; und täglich diskriminiert das Murmeltier</title>
		<link>http://klarspueler.com/bewerbungen-schreiben-und-taeglich-diskriminiert-das-murmeltier/</link>
		<comments>http://klarspueler.com/bewerbungen-schreiben-und-taeglich-diskriminiert-das-murmeltier/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2014 19:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Businesstheater]]></category>
		<category><![CDATA[anonyme Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerberauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://klarspueler.com/?p=1045</guid>
		<description><![CDATA[Vor Kurzem hat der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration eine Studie veröffentlicht, in der Ausmaß und Ursachen der Diskriminierung am Ausbildungsmarkt untersucht wurden. Die völlig überraschende Erkenntnis, mit der wirklich niemand rechnen konnte: Murat hat&#8217;s schwerer als Michael. Mit dieser Feststellung geben sich die Forscher jedoch nicht zufrieden &#8211; sonst wären die Forschungsgelder [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem hat der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration eine <a href="http://www.svr-migration.de/content/wp-content/uploads/2014/03/SVR-FB_Diskriminierung-am-Ausbildungsmarkt.pdf">Studie</a> veröffentlicht, in der Ausmaß und Ursachen der Diskriminierung am Ausbildungsmarkt untersucht wurden. Die völlig überraschende Erkenntnis, mit der wirklich niemand rechnen konnte: Murat hat&#8217;s schwerer als Michael. Mit dieser Feststellung geben sich die Forscher jedoch nicht zufrieden &#8211; sonst wären die Forschungsgelder ja tatsächlich völlig in den Wind geschossen -, nein, sie geben auch Handlungsempfehlungen, wie Diskriminierung bei der Bewerberauswahl zukünftig verhindert werden kann. Leider hat die Lösung nichts mit der Ursache zu tun. <span id="more-1045"></span></p>
<p>Schon wieder so eine Studie, die uns vor Augen führt, dass Leistung und Qualifikation zwar schön und gut sind, aber nicht viel nützen, wenn Vorurteile dazwischenfunken. Als ob wir nicht schon längst wüssten, dass <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/ungerechte-grundschullehrer-kevin-ist-kein-name-sondern-eine-diagnose-a-649421.html">Kevin und Justin keine Vornamen, sondern Gegenargumente sind</a>. Und die Tatsache, dass die <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/soziale-ungleichheit-auch-herkunft-wird-benotet-a-803605.html">soziale Herkunft Auswirkungen auf den schulischen Erfolg</a> hat, gehört fast schon zum deutschen &#8220;Kulturgut&#8221;. Aber mit der Erforschung von Ungleichheiten ist es wie mit dem Betrachten von rosa Elefanten: da will man noch mal genauer hingucken, um zu verstehen, was das eigentlich ist. Am besten auch mal anfassen, weil man es irgendwie doch nicht glauben kann, dass es wirklich existiert.</p>
<p>Jetzt ergeben solche Studien ja nie, dass die Diskriminierung offensichtlich ist. Auf den zurückgeschickten Bewerbungsunterlagen ist der Vornamen ja nicht rot umrandet und mit einem Blitz markiert. Die Diskriminierung ist subtiler; indem Bewerber mit eher ausländischen Vornamen &#8220;im Durchschnitt&#8221; mehr Bewerbungen schreiben, länger auf eine Antwort warten oder sich öfter duzen lassen müssen. Also doch nur ein statistisches Problem, von dem man hoffen kann, im Einzelfall, doch nicht betroffen zu sein? Immerhin ergibt sich der Durchschnitt ja aus allen Ereigniswerten, also schlechteren und auch besseren.</p>
<p>Nein, und das sehen auch die Forscher so und plädieren deshalb für anonyme Bewerbungen. Leider zeigen sie damit, dass sie a) keine Ahnung vom Bewerbungsprozess haben und b) die Ursache der Diskriminierung nicht erkannt haben. Obwohl sie mit dieser gesprochen haben. Den Personalern.</p>
<p>Im Zuge der Studie luden die Forscher vom Sachverständigenrat nämlich 13 zufällig ausgewählte Personalverantwortliche ein, die darüber sprechen sollten, wie sie ihre Auszubildenden auswählen. Die zitierten Aussagen eröffnen den Blick auf eine unheilige Allianz aus Unfähigkeit und Dummheit und das auch noch an verantwortlicher Stelle: &#8220;Aber bei Türkisch und ach und man hört so viel…Das passt oft nicht.&#8221;, &#8220;Eine Frau mit Kopftuch an der Rezeption eines Hotels wäre nicht denkbar. Das wollen die Kunden nicht.&#8221;, &#8220;Wir hatten vor ca. drei Jahren einen &#8216;Ali&#8217; als Azubi, der nur Schwierigkeiten gemacht hat. Er wurde durch insgesamt drei Betriebe gereicht, bis wir ihn rausgenommen haben. Nun möchte keiner mehr einen &#8216;Ali&#8217; im Team haben.&#8221;</p>
<p>Wer sich bei solchen Personalern bewerben muss, der braucht keine Feinde mehr. Hier sitzt die Diskriminierung fest im Kopf und widerholt, was sie seit Jahren praktiziert. Daher nützen auch anonyme Bewerbungen nichts. Spätestens beim Vorstellungsgespräch sitzt der Bewerber dem Personaler ja in Fleisch und Blut und höchst bekannt gegenüber. Und dann fangen die Diskriminierungsmechanismen im Kleinhirn an zu regieren.</p>
<p>Deshalb brauchen wir auch nicht weitere und noch ausgefeiltere Bewerbungsverfahren, sondern schlicht weniger Idioten in Personalabteilungen! Denn von Personalern wird verlangt, die Besten für das Unternehmen anzuheuern, egal wie sie heißen, woher sie kommen, welche Hautfarbe sie haben oder woran sie glauben. So sagen die das doch immer, oder? Oder ist das auf diesen Hochschulmessen, in den Hochglanzbroschüren oder den Podcasts auf den Unternehmenswebeiten gar nicht so gemeint?</p>
<p>Und falls sich einer dieser Personaler jetzt herausreden möchte, dass dies ja nicht so einfach sei, das Umdenken eben Zeit erfordert und es da viele Widerstände zu überwinden gilt und alles sowieso schwer zu kommunizieren sei, dem will ich eine einfache Regel der Berufswelt vor Augen führen: &#8220;that&#8217;s what you get paid for!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://klarspueler.com/bewerbungen-schreiben-und-taeglich-diskriminiert-das-murmeltier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der einzig wahre Bewerbungstipp</title>
		<link>http://klarspueler.com/bewerbungstipp/</link>
		<comments>http://klarspueler.com/bewerbungstipp/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 05:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Businesstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Anschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Gribkowsky]]></category>
		<category><![CDATA[Strabag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://klarspueler.com/?p=410</guid>
		<description><![CDATA[Achtung! Dieser Artikel wird ihr Leben verändern. Denn hier erfahren Sie, wie Sie sich auf einen Topjob mit 250.000 € Jahresgrundgehalt plus Aktienoptionen, Altersversorgung, Dienstwagen, Tantieme und sonstigem Schnickschnack bewerben und diesen auch kriegen! Glauben Sie nicht? Ok, dann lesen Sie nicht weiter. Wenn doch, dann aufgepasst. Zunächst einmal wie es nicht geht. Oder besser [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Achtung! Dieser Artikel wird ihr Leben verändern. Denn hier erfahren Sie, wie Sie sich auf einen Topjob mit 250.000 € Jahresgrundgehalt plus Aktienoptionen, Altersversorgung, Dienstwagen, Tantieme und sonstigem Schnickschnack bewerben und diesen auch kriegen! Glauben Sie nicht? Ok, dann lesen Sie nicht weiter. Wenn doch, dann aufgepasst.<span id="more-410"></span></p>
<p>Zunächst einmal wie es nicht geht. Oder besser gesagt: wenn Sie nicht den oben erwähnten Topjob wollen, sondern irgendeine 0815-Berufseinsteigerstelle, dann erwähnen Sie in ihrem Anschreiben die guten Noten, die zahlreichen Praktika bei DAX-30 Unternehmen und internationalen Organisationen, das Auslandsjahr an der Uni in Murmansk, das ehrenamtliche Engagement in der Suppenküche in Dortmund am Borsigplatz und die zehn exotischen Fremdsprachen &#8211; nein, Latein zählt nicht -, die sie alle verhandlungssicher &#8211; auch wenn dieses Attribut völlig idiotisch ist &#8211; beherrschen und bringen alles als Superqualifikation in Zusammenhang mit den Aufgaben, die in der Stellenausschreibung stehen.</p>
<p>Wenn Sie schon ein paar Jahre weiter sind und feststellen, dass irgendetwas an ihrem Job nicht stimmt, weil Sie ihn nach ein paar Jahren immer noch machen, ohne dass sich irgendetwas verändert hat, die ganzen Versprechen von Weiterentwicklung, Karriere oder Verantwortung sich in Luft aufgelöst haben, weil mal wieder ein Umstrukturierungsprojekt durch die Firma getrieben wird, sie also die Schnauze voll haben und jetzt einfach eine 0815-Veränderung wollen, dann erwähnen Sie in ihrem Anschreiben ihre Erfahrung in diesem und jenem Gebiet, mischen noch irgendwas mit Herausforderung bei und garnieren das ganze mit Zusatzqualifikationen, die sie auf der ersten Stelle erworben haben und die zusammen die passende Superqualifikation ergeben, die gerade gesucht wird.</p>
<p>Das hört sich bekannt und langweilig an? Ist es ja auch. Dann doch lieber den Topjob? Ok. Die Regel ist ganz simpel: suchen Sie sich einen Aspekt heraus, von dem 99,999999% der Bewerber annehmen, es sei ein K.O.-Kriterium. Dann deuten Sie diesen zu einer Qualifikation um und profitieren von der Alt-Herren-Naivität in deutschen Vorstandsetagen. Zu abstrakt? Ok, dann nehmen wir mal das konkrete Beispiel eines Anschreibens, das in dieser oder ähnlicher Form in den letzten Wochen bei der Firma Strabag eingegangen sein könnte:</p>
<p>&#8220;Bla, bla, bla &#8230; mein frühestmöglicher Eintrittstermin ist der 01.01.2020, da ich bis dahin eine Freiheitsstrafe wegen Bestechlichkeit und Untreue verbüße. Jedoch hoffe ich dieses Jahr auf Freigang, so dass ich dann meine Finanzexpertise erfolgreich bei Ihnen einbringen kann.&#8221;</p>
<p>Ach, Sie glauben das mit der Freiheitsstrafe könnte ein Problem sein? Unsinn! Es ist doch ihre Qualifikation. Außerdem bewerben Sie sich für einen Topjob. Da gelten andere Regeln und Maßstäbe. Vergessen Sie diese Selbstdarstellungs-, Verkaufs-, Optimier- und Hochglanzpolierrhetorik in den Anschreiben. Gerhard Gribkowsky hat es vorgemacht. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/baufirma-strabag-will-skandalbanker-gribkowsky-einstellen-a-904455.html">Von ihm könnte nämlich der oben erwähnte Auszug aus dem Bewerbungsanschreiben stammen</a>.</p>
<p>Und was hat es jetzt mit der Alt-Herren Naivität auf sich? Die liefert Hans Peter Haselsteiner, der bis Anfang Juni Vorstandsvorsitzender bei Strabag war: &#8220;Ich glaube nicht, dass er mich betrügen wird&#8221;, <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/job-im-finanzbereich-strabag-will-inhaftierten-ex-bankvorstand-gribkowsky-beschaeftigen/8316556.html">zitiert ihn die Wirtschaftswoche</a> als Kommentar zu Gribkowskys Engagement. Das ist natürlich inhaltsleerer Quatsch und nur noch von der Sorglosigkeit junger Gespielinnen zwielichtiger Geschäftsleute zu toppen. Aber man bewegt sich ja in ähnlicher Gesellschaft. Trotzdem muss Hans Peter Haselsteiner noch einen draufsetzen, indem er den Quatsch in eine suggestive moralische Verpackung steckt: &#8220;Gribkowsky im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu resozialisieren, ist im öffentlichen Interesse.&#8221;</p>
<p>Nee, ist es nicht. Das einzige, woran die Öffentlichkeit Interesse hat, ist die Frage, ob er für sein Vergehen bestraft wird. Außerdem: Resozialisierung fängt auch schon bei 1-Euro Stundenlohn im örtlichen Park an. Aber vielleicht merken Sie schon: mit logischen Argumenten ist gegen diese Einstellung &#8211; im doppelten Sinne &#8211; nicht anzukommen.</p>
<p>Und was lernt man jetzt daraus für die eigene Bewerbung? Hören Sie auf das blankpolierte, optimierte, an Herausforderungen interessierte Weichei zu sein! Seien Sie ein echter Kerl, der auch mal einen richtigen Fehler macht! So in der Kategorie: ein paar Millionen verbraten, eine Firma vor die Wand fahren. Damit zeigen Sie, dass Sie mit den großen Dingen in der Wirtschaft vertraut sind und umgehen können. Auch wenn es mal in die Hose geht.</p>
<p>Das ist der Trumpf, der sie von anderen abhebt und direkt in die Topjobs bringt. Denn oben werden die Charakterköpfe gebraucht. Unter ist nur der optimierte Einheitsbrei. Und da wollen Sie doch nicht hin, oder?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://klarspueler.com/bewerbungstipp/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alles auf Asperger</title>
		<link>http://klarspueler.com/alles-auf-asperger/</link>
		<comments>http://klarspueler.com/alles-auf-asperger/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 05:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Businesstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Autisten]]></category>
		<category><![CDATA[SAP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://klarspueler.com/?p=289</guid>
		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit verkündete der SAP Konzern, in den kommenden Jahren vermehrt Menschen mit Autismus als Softwaretester und Programmierer einzustellen. Das ist doch mal eine Ansage! Endlich entdeckt die Personalpolitik eines deutschen Konzerns andere Zielgruppen, orientiert sich nicht mehr ausschließlich am Stromlinienförmigen, marktkonform Studiertem, das seine Lebensläufe durch Praktika, Bestnoten, Blitzstudierzeiten, soziales Engagement, Auslandserfahrung sowie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article116386924/IT-Bereich-ist-ein-grosses-Arbeitsgebiet-fuer-Autisten.html">verkündete der SAP Konzern</a>, in den kommenden Jahren vermehrt Menschen mit Autismus als Softwaretester und Programmierer einzustellen. Das ist doch mal eine Ansage!<span id="more-289"></span></p>
<p>Endlich entdeckt die Personalpolitik eines deutschen Konzerns andere Zielgruppen, orientiert sich nicht mehr ausschließlich am Stromlinienförmigen, marktkonform Studiertem, das seine Lebensläufe durch Praktika, Bestnoten, Blitzstudierzeiten, soziales Engagement, Auslandserfahrung sowie babylonische Sprachvielfalt schillernd aufpoliert hat und selbstbewusst vom Bewerbungsfoto grinsend bereit ist, die Karriereleiter empor zu stürmen. Bravo, endlich einmal andere Köpfe, deren Eignung erkannt wurde. Oder handelt es sich hierbei doch nur um eine großangelegte Imagekampagne, der man im Glauben an ein &#8220;es geht auch anderes&#8221; leichtgläubig erliegt?</p>
<p>Na ja, mit den Mitteilungen von Unternehmen ist das so eine Sache. Da sie prinzipiell in der Öffentlichkeit stehen, hat jede Äußerung automatisch in irgendeiner Form Einfluss auf ihr Image. Von daher wäre es zu einfach solche Meldungen reflexartig als bloße Imagekampagne abzustempeln, ohne sich mit den Hintergründen und Ansatzpunkten zu befassen.</p>
<p>Für die Umsetzung dieses Vorhabens hat sich SAP mit der dänischen Initiative <a href="http://specialisterne.com/">specialisterne</a> zusammen getan, deren Ziel es ist, so viele Autisten wie möglich ins Berufsleben zu bringen. Und dies macht SAP nicht zum ersten Mal, sondern hat bereits in Indien und Irland gute Erfahrung gemacht. Jetzt soll das Programm neben Deutschland auch in weitere Länder übertragen werden.</p>
<p>Natürlich wird SAP durch dieses Engagement nicht zum sozialen Heilsbringer der Wirtschaft mutieren. Schließlich ist der Hintergrund nicht Menschen, die bisher von der Arbeitswelt ausgeschlossen waren, endlich einzubeziehen, sondern das unternehmerische Interesse, aus besonderen Fähigkeiten, einen Vorteil für die eigene Wertschöpfung zu ziehen. Was ein gutes Recht eines jeden Unternehmens ist. Und wenn Autisten diese geforderten Fähigkeiten besitzen und sie dies in die Arbeitswelt bringt &#8211; ich sage bewusst noch nicht integriert -, dann haben beide Seiten etwas davon und ich kann diesen Abschnitt mit der Businessphrase der Win-Win-Situation beenden.</p>
<p>SAP hat den ersten Schritt getan, den man begrüßen sollte, der auf den ersten Blick auch mehr zu sein scheint, als ein spontaner Einfall, der bloß gut fürs Image ist. Aber wie das mit ersten Schritten nun mal ist: sie alleine bringen einen nicht ans Ziel. Die vielen Schritte danach sind entscheidend. Von daher wird es jetzt darauf ankommen, was sich aus dieser Initiative entwickelt, ob sie tatsächlich die seichten Gewässer der Forderungs- und Ankündigungspolitik verlässt und große Fahrt aufnimmt oder im Dickicht der Umsetzungshürden stecken bleibt. Dies wird es zu gegebener Zeit zu bewerten gelten, indem man die Maßnahmen und deren Ergebnisse mit der ursprünglichen Ankündigung vergleicht und Konsequenzen daraus zieht. Das wird dann der letzte und vielleicht sogar wichtigste Schritt sein. Bis dahin sollte man jedoch den Bedenkenträger in sich wieder wegschicken und der Sache eine Chance geben.</p>
<p>Eine Kritik kann ich mir am Schluss aber doch nicht verwehren. Es hat natürlich was mit Kommunikation zu tun und zeigt, dass neue Wege meistens mit alten Schuhen betreten werden. So kommentierte die bei SAP für Vielfalt und Integration zuständige Mitarbeiterin die Einstellungsinitiative mit dem Satz, dass der Konzern die Erfahrung gemacht habe, dass beim Einsatz von gemischten Teams nicht nur die Produktivität steige, sondern auch die Kundenzufriedenheit.</p>
<p>Ah nee, eine brandneue Erkenntnis verpackt in einer Phrase, die auf jede andere Gruppe gepasst hätte. Schade, ein einfaches: wir wenden unsere Aufmerksamkeit jetzt auf Menschen, die wir bisher übersehen hatten, hätte eine größere Kraft &#8211; auch für das Image &#8211; gehabt. Aber es besteht ja noch die Chance, etwas zu lernen. Ein großer Teil des Weges ist noch zu gehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://klarspueler.com/alles-auf-asperger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
