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	<title>Klarspüler &#187; Sportplatz</title>
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	<description>Das! Meinungsmittel</description>
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		<title>Bravo Bremen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2014 04:32:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schon eine ganze Weile gab es fußballerisch aus Bremen keine guten Nachrichten mehr. Man muss nur mal die letzte Bundesligasaison Revue passieren lassen, um zu wissen was ich meine. Umso erfreulicher, dass Bremen endlich wieder für Furore sorgt. Zwar nicht mit einem Kantersieg gegen eine große Mannschaft in der Saisonvorbereitung. Dafür mit einer mutigen Entscheidung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon eine ganze Weile gab es fußballerisch aus Bremen keine guten Nachrichten mehr. Man muss nur mal die letzte Bundesligasaison Revue passieren lassen, um zu wissen was ich meine. Umso erfreulicher, dass Bremen endlich wieder für Furore sorgt. Zwar nicht mit einem Kantersieg gegen eine große Mannschaft in der Saisonvorbereitung. Dafür mit einer mutigen Entscheidung gegenüber DFB und DFL.<span id="more-1438"></span></p>
<p>Ok. Es stimmt natürlich, dass es gar nicht der Verein ist, der Mut bewiesen hat, sondern der Bremer Senat. Der Verein ist der klugen Entscheidung seiner Landesregierung, <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/polizeieinsaetze-im-fussball-dfl-soll-zahlen-a-982324.html">die DFL zukünftig finanziell an den Kosten von Polizeieinsätzen bei Risikospielen zu beteiligen</a>, sogar <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/bremen-gegen-dfl-und-dfb-polizeieinsaetze-bei-risikospielen-a-982466.html">kritisch</a> eingestellt. Das ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass dem Bremer Senat Respekt zusteht, vor allem weil er sich trotz der reflexartigen Gegenreaktion von DFB und DFL nicht von seinem Vorhaben abbringen lässt.</p>
<p>Diese bestand nämlich darin, das für November geplante EM-Qualifikationspiel zwischen Deutschland und Gibraltar nach Nürnberg zu verlegen. Sozusagen Outsourcing in eine Niedrigkostenstadt. Ganz in einer kindisch-beleidigten, herrischen Art, die offenbart, dass DFB und DFL von einem ganz kruden Herr-Hündchen-Verhältnis bei der Ausrichtung von Länderspielen ausgehen.</p>
<p>Immer dann, wenn man seine Muskeln spielen lassen und davon ablenken will, dass so eine peinliche Reaktion lediglich diejenigen trifft, die angeblich besonders wichtig für den Sport sind &#8211; die Fußballfans &#8211; wird sich dann noch zur Untermauerung der Falschheit der Gegenseite auf die Verfassung berufen: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-verlegt-gibraltar-spiel-von-bremen-nach-nuernberg-a-982912.html">Wir haben aber eine klare Vereinbarung mit der Innenministerkonferenz, dass wir unsere Präventivmaßnahmen verstärken und im Gegenzug die aus unserer Sicht verfassungswidrige Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen weiterhin nicht thematisiert wird</a>&#8220;, meinte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Natürlich: verfassungswidrig! Als Drohadjektiv, das Billy-Regal unter den Kampfansagen.</p>
<p>Doch mit dieser Aussage gibt der DFB-Präsident lediglich Preis, was für ein <a href="http://www.wdr2.de/aktuell/klartext/laenderspielbann102.html">abstruses Demokratieverständnis</a> er hat: eine einmal getroffene Vereinbarung beendet für alle Zeiten kritisches Nachdenken. Nein, Herr Niersbach, das tut sie nicht! Außerdem habe ich noch mal im Grundgesetz nachgeschaut. Dort steht nichts von einem Recht auf Kostenabwälzung auf andere.</p>
<p>Der Bremer Senat hat eine Entscheidung gefällt und sich mutig gegen eine eingelebte Regelung gestellt, die er für falsch hält. Dafür zahlen die Fußballfans in Bremen einen Preis. Das ist bitter für die Fans, aber notwendig und wichtig. Denn nur, wenn man die Erfahrung macht, dass jemand trotz Nachteilen an seiner Ansicht festhält, kann eine Basis für Veränderung entstehen.</p>
<p>Es ist zu hoffen, dass auch andere Städte dieses Beispiel beobachten, sich damit auseinandersetzen und bald diesem folgen. Wo einer den ersten Schritt gemacht hat und standhaft bleibt, können andere mitmachen, die sich selbst nicht getraut hätten. Und vielleicht haben wir ja irgendwann einmal <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/einsatzkosten-fussballspiele-102.html">Schweizer Verhältnisse.</a> Dem Fußball würde es gut tun.</p>
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		<title>Gucken erwünscht</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2014 04:26:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bis spätestens 21.59 Uhr muss heute so mancher für sich eine Gretchenfrage beantworten: gucken oder nicht gucken. Keine einfache Entscheidung nach all dem, was im Vorfeld der Fußball-WM in den Medien hochgekommen ist: die Proteste breiter Bevölkerungsgruppen gegen Verschwendung und sich verschlechternde soziale Bedingungen, die teilweise äußerst brutal von der Polizei niedergeschlagen wurden. Ein Fußball-Weltverband [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bis spätestens 21.59 Uhr muss heute so mancher für sich eine Gretchenfrage beantworten: gucken oder nicht gucken. Keine einfache Entscheidung nach all dem, was im Vorfeld der Fußball-WM in den Medien hochgekommen ist: die <a href="http://www.spiegel.de/thema/proteste_in_brasilien/">Proteste breiter Bevölkerungsgruppen gegen Verschwendung und sich verschlechternde soziale Bedingungen</a>, die teilweise äußerst <a href="http://www.zeit.de/sport/2014-05/brasilien-polizei-gewalt-wm">brutal von der Polizei niedergeschlagen wurden</a>. Ein Fußball-Weltverband als WM-Vergeber, der sich fast schon nicht mehr die Mühe macht, <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-2022-in-katar-korruptionsvorwuerfe-gegen-bin-hammam-a-972938.html">unlautere Praktiken</a> bei der Vergabe zu verstecken.  Kann man da noch unbeschwert einfach Fußball gucken, ohne sich dem System zu unterwerfen und es dadurch zu stützen? Man kann. Und man sollte sogar.<span id="more-1346"></span></p>
<p>Es ist also die Frage nach dem Boykott. Ja oder Nein. Anfang des Jahres hatten wir uns diese Frage schon einmal gestellt, als die Krise in der Ukraine gerade ihren Anfang nahm. Damals wurden die Olympischen Winterspiele in Sotchi nicht so umfassend boykottiert wie später die <a href="http://www.tagesschau.de/inland/paralympics262.html">Paralympics</a>. Letztendlich eine Aktion, die zu Lasten der behinderten Sportler ging, die eh schon im Schatten der Nicht-Behinderten Sportler stehen.</p>
<p>Viele tun sich bei der Beantwortung dieser Frage so unnötig schwer, schwanken zwischen einem Ja, einem Ja, aber und dann doch wieder einem Nein, argumentieren häufig mit Symbolik, die nur etwas ausdrücken, aber keine negativen Auswirkungen in die falsche Richtung haben soll. Dabei werden hier zwei Dinge vermischt, die man in solchen Situationen trennen sollte: Inhalt und Situation.</p>
<p>Ja, es geht tatsächlich in erster Linie um den Sport. Das Spiel. Den Spaß. Das Wetteifern. Das Mitfiebern. Tolle Kombinationen und sehenswerte Tore. Dies ist eine Sache. All das findet innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen, der Situation, statt, die bestimmte Einflüsse auf die Menschen ausübt. Das ist die andere Sache.</p>
<p>Wie man aus der Zwickmühle der Entscheidung herauskommt? Dabei sein, aber nicht darin verharren und aufgehen. Sich nicht von dem Spiel ablenken lassen und darüber die Probleme der Menschen ausblenden, sondern kritisch die Entwicklungen des Fußballs begleiten, immer wieder thematisieren, dass z.B. der Sport Schaden anrichtet an Sportlern, dem Sport selbst und dem gesellschaftlichen Umfeld.</p>
<p>Dies alles ist mit offenen Augen anzuprangern. Aber auf keinen Fall ein Grund für einen Boykott. Geben wir den Sport eine Chance und den Ausnutzern keinen Millimeter weiter an Boden.</p>
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		<title>Kein Fußball den Holzköpfen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2014 06:51:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Artikel mit diesem Titel muss eigentlich Hooligans zum Thema haben. Hat er es nicht und thematisiert jemand anderen aus dem Fußballgeschäft, wie dieser Artikel es tut, wird es bedenklich. So bedenklich wie das Agieren des DFB letzte Woche im Vorfeld des Testspiels gegen Polen. Denn durch das Verhüllen einer antifaschistischen Parole im Stadion am [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel mit diesem Titel muss eigentlich Hooligans zum Thema haben. Hat er es nicht und thematisiert jemand anderen aus dem Fußballgeschäft, wie dieser Artikel es tut, wird es bedenklich. So bedenklich wie das Agieren des DFB letzte Woche im Vorfeld des Testspiels gegen Polen. Denn durch das Verhüllen einer <a href="http://www.tagesschau.de/inland/dfb-parole100~magnifier_pos-0.html">antifaschistischen Parole</a> im Stadion am Millerntor, zeigte der DFB zwei Dinge: wie man in vier einfachen Schritten in ein PR-Desaster steuert. Und dass er alle Menschen, die sich Fußball anschauen, für total blöd hält.<span id="more-1280"></span></p>
<p>Eigentlich seltsam. Organisationen wie der DFB haben doch genug Geld, um sich eine richtig gute Kommunikationsabteilung zu leisten, die das mit der Kommunikation so hinbekommen müsste, dass nichts aus dem Ruder läuft. Eigentlich. Dies würde voraussetzen, dass große Organisationen wie der DFB Kommunikation als etwas begreifen, das sich zwischen Sender und Empfänger abspielt, und dass der Empfänger inzwischen eine Vielzahl von Möglichkeiten hat, dem Sender eine Rückkopplung zu dessen Botschaft zu geben. Das nennt man Web 2.0.</p>
<p>Organisationen wie der DFB leben kommunikationstechnisch aber noch im Mittelalter, wo der Gutsherr über einen Boten Verlautbarungen an das gemeine Volk verkünden ließ, das diese dann widerspruchslos hinzunehmen hatte. Da der DFB  glaubt, dass diese Art der Kommunikation heute immer noch funktioniert, steuerte er letzte Woche zwangsläufig in vier Schritten in ein PR-Desaster:</p>
<p>1. <span style="text-decoration: underline;">Die absurde Botschaft</span>: es wird etwas kommuniziert, das absolut niemand begreifen kann, weil offenkundig dem widersprochen wird, was man bisher propagierte: eine antifaschistische Parole wird teilweise verhüllt, weil bei Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft keine politischen Statements erlaubt sind (offenbar scheint sich dann eine Hackergruppe namens U-E-F-A der Website des DFB bemächtigt zu haben, um heimlich <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=511739&amp;tx_dfbnews_pi1[showUid]=47700&amp;tx_dfbnews_pi4[cat]=100">politische Statements</a> zu platzieren).</p>
<p>2. <span style="text-decoration: underline;">Die Peinlichwortschöpfung</span>: für diesen Vorgang wird ein Wort zweckentfremdet und euphemisiert, bei dem der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutsche_Sprache">Verein Deutsche Sprache e.V.</a> direkt einen aussichtsreichen Kandidaten für den nächsten Sprachpantscher des Jahres hat. In dem Fall wurde &#8220;neutralisiert&#8221;, also chemisch gesprochen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neutralisation_%28Chemie%29">die ätzende Wirkung einer Säure oder Base (in dem Fall wohl der antifaschistischen Parole) aufgehoben</a>.</p>
<p>3. <span style="text-decoration: underline;">Ignoranz gegenüber aufkommender Kritik</span>: &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p>4. <span style="text-decoration: underline;">Die nachträgliche Begründung ohne Inhalt und Verstand</span>: hier läuft die Kommunikationsabteilung zur Höchstform auf, vertreten durch Jens Grittner, den Pressesprecher des DFB. Dieser erklärte auf Twitter, dass man durch das Verhüllen nur verhindern wollte, dass deutsche Nationalspieler vor dem Schriftzug &#8220;<a href="http://www.tagesschau.de/inland/dfb-parole100.html">für Faschisten</a>&#8221; zu sehen seien und dies missverstanden werden könnte. Meister Yoda hätte das natürlich sofort verstanden. Alle, die richtig Deutsch sprechen, allerdings nicht.</p>
<p>Und genau deshalb ist der DFB jetzt im PR-Desaster angekommen. Denn anscheinend hält der DFB alle, die sich Fußball anschauen, für total behämmert und unterstellt ihnen, dass sie sich von einem Schnappschuss, der zufällig aus einer bestimmten Perspektive aufgenommen werden könnte, in die Irre leiten lassen, weil sie ja nicht nachdenken können. Aber vielleicht blickt der DFB bereits voraus. Wenn wir nämlich das WM-Finale am 13. Juli mal wieder verlieren werden und dann ein Fotograph eine Aufnahme eines am FIFA-WM Pokal vorbeigehenden Phillip Lahm macht, könnten wir ja trotzdem glauben, Weltmeister geworden zu sein.</p>
<p>Gegen so einen Unsinn wie ihn der DFB in dieser Kommunikationsfarce verzapft hat, hilft nur die konsequente Weiterverfolgung des Gedankengangs, damit der DFB mal realisiert wohin einen die Geister führen, die man gerufen hat.</p>
<p>Daher habe ich mir mal die Website des DFB etwas näher angeschaut und dort einige erstaunliche Statements gefunden: offenbar hat der DFB etwas mit der Stasi zu tun, da dort über den <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=511730">DDR-Fußball</a> informiert wird. Zudem war mir gar nicht bewusst, dass der DFB <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=508798">Integrationspolitik</a> und sogar <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=512574&amp;no_cache=1">Umweltpolitik</a> betreibt. Ja, und dass er eigentlich ein <a href="http://www.dfb-fussballmuseum.de/">Museum</a> ist, hätte ich auch nicht gedacht.</p>
<p>Oder habe ich da was falsch verstanden? Sind die Begriffe vielleicht doch in einem anderen Zusammenhang zu verstehen? Aber die stehen doch da auf der Website. Hmm, sehr missverständlich. Vielleicht könnte man sie, um Missverständnissen vorzubeugen, zukünftig neutralisieren. Genau wie die Portraits der Verantwortlichen.</p>
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		<title>Mehr Klopp wagen!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2014 10:18:31 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Sportplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Breyer]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Klopp]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Champions League Viertelfinale letzte Woche zwischen Dortmund und Madrid hat die deutsche Medienlandschaft ein neues Hirngespinst erfunden: den dünnhäutigen Trainer, der schlecht verlieren kann und seine Wut an armen, milchgesichtigen Nachwuchsreportern auslässt. Das ist natürlich völliger Unsinn! Auch braucht Jürgen Klopp keine Anti-Aggressionstherapie, um zukünftig auf Sportreporter losgelassen zu werden, nein, eher braucht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Champions League Viertelfinale letzte Woche zwischen Dortmund und Madrid hat die deutsche Medienlandschaft ein neues Hirngespinst erfunden: den dünnhäutigen Trainer, der schlecht verlieren kann und seine Wut an armen, milchgesichtigen Nachwuchsreportern auslässt. Das ist natürlich völliger Unsinn! Auch braucht Jürgen Klopp keine Anti-Aggressionstherapie, um zukünftig auf Sportreporter losgelassen zu werden, nein, eher braucht die Bundesliga mehr von solchen Klopps, damit die Berichterstattung über Fußball nicht vollends im pseudoemotionalen Worthülsentreibsand untergeht. <span id="more-1086"></span></p>
<p>Bevor man voreilig Jürgen Klopp einen Aggro-Stempel aufdrückt und ihn als ungezügelten Wiederholungstäter darstellt wie es die <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/pressekompass-zu-juergen-klopps-ausrastern-a-962445.html">Mehrheit der Presselandschaft tut</a>, sollte man sich das regulatorische Korsett zu Gemüte führen, in dem das Fußballgeschäft der Champions League medienmäßig abgefrühstückt wird. Zu den wenigen, die das getan haben, gehören Peter Ahrens und Maximilian Rau in diesem <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/klopp-vs-breyer-zu-wenig-taktik-in-der-tv-berichterstattung-a-962413.html">Artikel</a>.</p>
<p>Hier wird schnell deutlich: das Frage-Antwort-Spiel vor, kurz vor, während, unmittelbar nach und später nach dem Spiel ist kein Ponyhof, sondern eine durchorganisierte Verpflichtung, bei der Trainer und Spieler den medialen Verwertern und Rechteinnehabern Rede und Antwort stehen müssen, ob sie wollen oder nicht. Sonst gibt’s Ärger mit Michel Platini. Diese Feststellung ist kein Wehklagen, auch keine Erklärung und schon gar keine Entschuldigung. Fußball ist ein Geschäft, an dem viele Seiten mitverdienen wollen und deshalb haben die Sender, die für die Übertragungsrechte im Vorfeld eine Menge Geld hingeblättert haben, auch das Recht als erste die Stimmen von Trainern und Spielern einzufangen.</p>
<p>Allerdings durchbrechen diese &#8211; fachmännisch Flashinterviews genannten &#8211; &#8220;Kurzunterhaltungen&#8221; dabei die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Interview">klassischen Regeln eines echten Interviews</a>. Denn hier geht es weder um Informationen noch um Sachverhalte, schon gar nicht um Analysen (auch wenn die Sender diesen Part der Übertragung gerne so bezeichnen), sondern wie Ahrens und Rau betonen, darum &#8220;<a title="Bewerbungen schreiben – und täglich diskriminiert das Murmeltier" href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/klopp-vs-breyer-zu-wenig-taktik-in-der-tv-berichterstattung-a-962413.html">vermeintliche oder tatsächliche Konflikte breit darzustellen oder emotionale Porträts von Spielern zu präsentieren, gerne mit dramatischer Musik unterlegt</a>.&#8221; Stimmungen, Spontanmeinungen, Gefühle, Reiz-Reaktionen zählen. Keine Inhalte.</p>
<p>Und dabei kann man sich ganz schön verzetteln, wenn man dem Gesprächspartner unüberlegte Emotionsworthülsen zuschiebt und glaubt, von diesem einfach nur die passenden Emotionsworthülsen zurückgeschoben zu bekommen, damit alles nach einer kuscheligen Unterhaltung aussieht. Denn plötzlich schaut ein Trainer oder Spieler nicht mehr an der Worthülse vorbei und spult eine inhaltsleere, pseudoemotionale Antwort ab, sondern hört mal genauer hin, was da gefaselt wurde und reagiert entsprechend. Und genau dies ist Jochen Breyer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LMQv8zMSxv4">passiert</a>.</p>
<p>Zudem hat Breyer dabei eine äußerst ungeschickte Form gewählt, ohne sich zu überlegen, was seine Worthülse in dieser Situation bedeutet. Er hätte die Chance gehabt, die Situation geschickt zu umschiffen und eine Gefühlsfrage zu stellen wie: &#8220;Herr Klopp, wie schafft man es nach so einem Spiel seine Spieler wieder emotional aufzurichten?&#8221; Aber nein, er musste es mit einer Provokation versuchen, die genau in diesem Moment ihren Phrasencharakter verlor und von Klopp inhaltlich aufgegriffen und zerrissen wurde. So geschickt wie Breyer gefragt hat, hätte auch ein Notarzt, der zu einem Patienten mit Herzinfarkt gerufen wird, fragen können: &#8220;Na? Mal wieder zu viele Pornos geschaut?&#8221; Aber zum Glück hat Breyer inzwischen selbst <a href="mit demhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/jochen-breyer-und-juergen-klopp-zdf-moderator-uebt-selbstkritik-a-962411.html">eingestanden</a>, dass er mit diesem Kurzinterview keine Sportjournalismusgeschichte geschrieben hat.</p>
<p>Um auch noch mit einer Floskel zu enden: vielleicht hat dies ja etwas von einem &#8220;reinigenden Gewitter&#8221;, der berühmte Warnschuss vor den Bug zur richtigen Zeit, im Fußball besser bekannt als die miesen Spiele gegen kleine Gegner kurz vor wichtigen Turnieren. Ob sich dadurch tatsächlich manch ein Sportjournalist darauf besinnen wird zwar weiterhin inhaltsloses Zeug zu fragen, aber dennoch auf die Formulierung zu achten, bleibt abzuwarten. Vielleicht nicht sofort, aber wenn es noch ein paar mehr von diesen Klopps gäbe, die ab und an mal das gegenseitige  Worthülsenhochhalten durchbrechen, dann könnte sich irgendwann etwas verändern. Hoffen wir mal. Nach dem Interview ist ja bekanntlich vor dem Interview.</p>
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		<title>Adel verpflichtet</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jan 2014 05:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sportplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Adel]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Beckenbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Katar]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2022]]></category>

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		<description><![CDATA[Wozu verpflichtet die Zugehörigkeit zu einer exklusiven Gruppe der Edelsten eigentlich genau? Vielleicht zu einem über-den-profanen-Dingen-des-Alltags-Stehen? Oder eventuell zu einer gewissen Belustigung über die kleinlichen Probleme des Pöbels? Vermutlich beides. Schon kommen einem einige Vertreter dieser höheren Gesellschaft in den Sinn, die sich genau so verhalten und denen man es im Grunde gar nicht übel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu verpflichtet die Zugehörigkeit zu einer exklusiven Gruppe der Edelsten eigentlich genau? Vielleicht zu einem über-den-profanen-Dingen-des-Alltags-Stehen? Oder eventuell zu einer gewissen Belustigung über die kleinlichen Probleme des Pöbels? Vermutlich beides.</p>
<p>Schon kommen einem einige Vertreter dieser höheren Gesellschaft in den Sinn, die sich genau so verhalten und denen man es im Grunde gar nicht übel nehmen kann, da sie ja in dieser Geisteshaltung erzogen wurden. Blöd wird es erst, wenn sich jemand wie ein Adeliger verhält, ohne einer zu sein. Doch irgendwie kann ich auch Franz Beckenbauer verstehen.<span id="more-684"></span></p>
<p>Immerhin redet ihn seit gefühlt 50 Jahren jeder mit &#8220;Kaiser&#8221; an. Da liegt es nahe, dass er inzwischen überzeugt ist, der legitime Nachfolger Wilhelms II. zu sein. Dieser hatte ja einst verbissen und mit katastrophalen Folgen für sein Volk einen Platz an der Sonne gesucht. Den hat Franz Beckenbauer jetzt gefunden. In Katar, wo 2022 die über-übernächste Fußball-WM stattfinden wird, scheint die Sonne nämlich immer. Egal, ob im Winter oder im Sommer. Daher ist es vollkommen schnurz, wann die WM ausgetragen wird. Deshalb soll auch bitte dieser nervtötende <a href="http://www.spiegel.de/sport/wintersport/skiverband-kuendigt-widerstand-gegen-winter-wm-2022-an-a-927927.html">Gian-Franco Kaspers vom internationalen Weltskiverband (FiS) aufhören zu maulen</a>, wenn&#8217;s der Winter wird. Dann soll er seine Schneeballschlachten eben verschieben. Und auch die weichgespülten Fußballprofis sollen sich nicht gleich ins Hemd machen, wenn&#8217;s der Sommer wird. So heiß wird es schon nicht werden. Mit ein bisschen Willensstärke und &#8216;nem gutgekühlten Isodrink kriegt man die 90 Minuten auf dem Platz schon rum.</p>
<p>Und das ganze Gerede von den <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/tote-auf-baustellen-in-katar-a-945751.html">unsicheren Baustellen und schlechtbezahlten Arbeitern</a>. Mein Gott, man kann es nicht mehr hören! Was soll diese Schlechtrederei eigentlich? Schämen sich die Leute nicht? Wenn sie keine Lust darauf haben, dann sollen sie <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/beckenbauer-verteidigt-wm-vergabe-an-katar-a-946163.html">halt zu Hause bleiben</a>. Und wenn doch, dann sollen sie gefälligst still sein und anpacken. Außerdem hat es bei Bauprojekten dieser Größe stets Verluste gegeben. Das war bei den <a href="http://www.spiegel.de/spam/spam-fotowitz-beckenbauer-relativiert-a-946110.html">Pyramiden </a>nicht anderes und die haben es sogar bis zum Weltwunder gebracht.</p>
<p>In einem <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/kommentar-zu-beckenbauer-und-katar-kaiserschmarrn-a-946216.html">Kommentar </a>zu diesen Äußerungen von Franz Beckenbauer schreibt der Journalist Hendrik Buchheister, dass man dem &#8220;Kaiser&#8221; lange Zeit dessen Ignoranz gegenüber den gesellschaftlichen und politischen Problemen, die die Fußball-WM in Katar mit sich bringt, aufgrund seiner Verdienste für den Fußball verziehen hätte.</p>
<p>Ach so! Und ich dachte, das &#8220;Verzeihen&#8221; würde sich bei Sportlern stets nur auf mangelnde sportliche Leistungen beziehen, nicht auf blödes Geschwätz. So wie man es Miro Klose gerade nachsieht, dass er in den letzten Monaten wenig gerissen hat, weil er in den Jahren davor ein Garant für guten und erfolgreichen Fußball war.</p>
<p>Durch solche Äußerungen, so Buchheister weiter, beschädige der &#8220;Kaiser&#8221; sein Ansehen und würde seine über die Fußballwelt hinausgehende Bedeutung schmälern. Er, die Lichtgestalt, die er einst war, die nun zu verglimmen droht.</p>
<p>Ja, auch ich erinnere mich noch an eine Lichtgestalt des deutschen Fußballs. Zwar nicht mehr als Spieler, aber als Trainer. 1990, in Rom, Stadio Olimpico, als er nach dem Gewinn der WM, ganz alleine im Mittelkreis stand, da war er diese Lichtgestalt.</p>
<p>Inzwischen ist er nicht viel mehr als ein Teil einer hermetisch abgeschlossenen Kaste von Fantasiefürsten, die jenseits der Realität leben und den Freunden des Sports nur noch gehörig auf die Nerven gehen. Aber Adel verpflichtet. Und da der &#8220;Kaiser&#8221; ja irgendwie der Nachfolger von Wilhelm II. ist, sollte er auch jene Konsequenzen ziehen, die man von Adeligen erwartet, wenn dem Pöbel der Geduldsfaden gerissen ist; hat Wilhelm II. übrigens vorgemacht: abdanken!</p>
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		<item>
		<title>Die wundersame Rettung der Tour de France</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jul 2013 08:26:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In diesem Jahr wird die Tour de France zum 100. Mal ausgetragen. Ein Jubiläum, das gefeiert werden will, für das man sich rausputzen und im besten Licht präsentieren muss. Angesichts der Dopingskandale und juristischen Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre, die zum Schluss nur einen schweigenden Arzt auf Bewährung und einen entthronten Ex-Superradler hervorbrachten, fast schon eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr wird die Tour de France zum 100. Mal ausgetragen. Ein Jubiläum, das gefeiert werden will, für das man sich rausputzen und im besten Licht präsentieren muss. Angesichts der Dopingskandale und juristischen Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre, die zum Schluss nur einen schweigenden Arzt auf Bewährung und einen entthronten Ex-Superradler hervorbrachten, fast schon eine Herkulesaufgabe.</p>
<p>Doch zur Überraschung aller Skeptiker ist es der Tour de France in diesem Jahr gelungen, nicht im Dopingstrudel unterzugehen, weil sie ihr Schmuddelimage losgeworden ist. <span id="more-440"></span>Das heißt natürlich nicht, dass sie sich ein neues, unbelastetes, positives Image zugelegt hat. Auch wenn mit Danny van Poppel ein unbekümmertes Gesicht durch die Gegend strahlt und kurzzeitig die romantische Vorstellung, es ginge nur &#8220;ums Strampeln&#8221;, wiederbelebt hat. Aber es bleiben ja noch einmal 100 Jahre, um auch das hinzukriegen.</p>
<p>Die wundersame Rettung der Tour de France hat auch nichts mit Jan Ullrich zu tun. Auch wenn der in einem <a href="http://www.focus.de/sport/doping/reaktionen-auf-beichte-des-ex-radprofis-doping-gestaendnis-von-jan-ullrich-kommt-viel-zu-spaet_aid_1022958.html">Interview mit dem Focus</a> endlich sein jahreslanges Doping zugegeben hat. Nachdem es alle bereits wussten und ihn damit über Jahre konfrontierten, was er wiederum über Jahre mit Hilfe juristischer Beistände vehement zu bestreiten versuchte.</p>
<p>Nein, die wundersame Rettung der Tour de France basiert auf einem alten Bürotrick: Probleme, auf die man absolut keine Lust hat, einfach auf einen anderen Blöden abzuwälzen. Na, kommt Ihnen das aus dem Büroalltag bekannt vor? Wenn der Blöde sich dann auch noch freiwillig um diese Probleme kümmert, hat man das ganz große Los gezogen. In diesem Jahr ist der Blöde die Leichtathletik.</p>
<p>Denn seit ein paar Tagen wissen wir: bei den 100-Meter Sprintern und Sprinterinnen &#8220;läuft&#8221; nicht alles mit rechten Dinge ab, nachdem <a href="http://www.sportschau.de/weitere/leichtathletik/dopingsprinter100.html">Tyson Gay, Asafa Powell, Nesta Carter und Sherone Simpson positiv auf Dopingsubstanzen getestet wurden</a>. Und Schwupps hat eine andere Sportart das Schmuddelimage an der Backe.</p>
<p>Jedoch glaube ich, dass dieser Dopingskandal anderes verlaufen wird als alle bisherigen. Er wird die Sportwelt verändern und Doping ein für alle aus dem Leistungssport verbannen. Damit hätte die Tour de France nicht nur sich selbst gerettet, sondern auch den Sport an sich. Denn der Dopingskandal in der Leichtathletik zeigt: Doping nützt überhaupt nichts! Gay, Powell und Carter sind trotzdem langsamer als Usain Bolt. Kann es ein deutlicheres Argument für den sauberen Sport geben. Leute wie Eufemiano Fuentes können einpacken, ausnahmsweise mal nicht, weil die Polizei schon unterwegs ist.</p>
<p>Bolt? Usain Bolt? Der hat sich zu dem Dopingskandal bisher nicht geäußert und da höre ich schon die ersten, die hinter vorgehaltenen Händen flüstern: wenn alle anderen was genommen haben, wieso ausgerechnet er nicht? Halt! Stopp! Bitte nicht so ungeduldig. Usain Bolt ist nur auf der Tartanbahn der Schnellste. Bei solchen Fragen muss man Geduld aufbringen. Bei Jan Ullrich hat es schließlich auch gedauert.</p>
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