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	<title>Klarspüler &#187; Sebastian Edathy</title>
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		<title>Meanwhile in Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Feb 2014 05:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikecke]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Peter Friedrich]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Edathy]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was um Himmels Willen ist denn jetzt los? Da hatten wir uns doch schon darauf eingestellt, in den olympischen Winterspielmodus zu schalten, wahlweise in den Negativen (&#8220;ich sehe mir davon nicht eine Minute an, weil Putin arme homosexuelle Hunde drangsaliert&#8221;) oder den Positiven (&#8220;scheiß auf die Kritik, Hauptsache wir holen beim Rodeln alle Goldmedaillen&#8221;) und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was um Himmels Willen ist denn jetzt los? Da hatten wir uns doch schon darauf eingestellt, in den olympischen Winterspielmodus zu schalten, wahlweise in den Negativen (&#8220;ich sehe mir davon nicht eine Minute an, weil Putin arme homosexuelle Hunde drangsaliert&#8221;) oder den Positiven (&#8220;scheiß auf die Kritik, Hauptsache wir holen beim Rodeln alle Goldmedaillen&#8221;) und nun das! Pünktlich zu Beginn der Winterspiele wird Deutschland von einem politischen Skandal abscheulichen Ausmaßes erfasst. Verschwörungstheoretiker erkennen sofort: das ist Putins Ablenkungswerk! <span id="more-865"></span><!--more--><!--more--></p>
<p>Und natürlich ist das Quatsch! Denn für ein Ablenkungsmanöver haben sich die Ereignisse in den vergangenen Tagen zu sehr überschlagen und zu einem frühen Zwischenergebnis geführt. Das haben Ereignisse so an sich, wenn Dinge außer Kontrolle geraten und nicht mehr im Dementi- und Beschwichtigungsgestöber zurückgehalten werden können. Deshalb ist Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich auch am Freitag <a href="http://www.tagesschau.de/inland/friedrich-ruecktritt100.html">zurückgetreten</a>. Wobei er schon in Paulchen-Panther-Manier angekündigt hat, irgendwann <a href="http://www.tagesschau.de/inland/ruecktrittserklaerung-friedrich100.html">wieder zurück zu kommen</a>.</p>
<p>Natürlich ist mit dem Rücktritt von Hans-Peter Friedrich der Skandal um Sebastian Edathy noch lange nicht <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/edathy-affaere-kommentar-zu-folgen-fuer-friedrich-und-bundesregierung-a-953546.html">beendet</a>. Noch zu viele Fragen sind offen, zu viele Aspekte in Halbklarheiten gehüllt, zu viele Informationen nur bruchstückhaft zusammengesetzt. Dennoch haben wir uns in dem Fall das erbärmliche Rumgehample von Darstellungen, Gegendarstellungen, scharfen Zurückweisungen und juristischen Drohgebärden erspart, wie es in den Skandalen um Karl Theodor zu Guttenberg oder Christian Wulf der Fall war. Auch wenn einige Juristen wieder ein <a href="http://www.tagesschau.de/inland/staatsrechtler100.html">akademisches Palaver</a> über die Frage, ob Friedrich plaudern durfte, sollte, musste oder den Mund hätte halten müssen, entfachen wollten, das niemanden genutzt hätte.</p>
<p>Sechs Tage hat alles gedauert, vom plötzlichen Rücktritt Edathys, über die Verstrickungen der SPD-Spitze bis hin zum Rücktritt von Friedrich. Und natürlich haben wir währenddessen vier Goldmedaillen beim Rodeln geholt, aber das interessiert nur am Rande. Der große Paukenschlag war da, jetzt liegen die Scherben auf den Boden und müssen zusammengekehrt werden. Die Arbeit kann beginnen!</p>
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		<title>Danke</title>
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		<pubDate>Tue, 28 May 2013 05:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeitsschublade]]></category>
		<category><![CDATA[NSU-Untersuchungsausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[NUS Untersuchungsausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Edathy]]></category>

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		<description><![CDATA[sagt der Klarspüler und verneigt sich tief. Nicht für 25 Jahre erfolgreiche Bloggeschichte, nicht für hunderte Likes auf Facebook und auch nicht bei tausend treuen Lesern meiner Beiträge. Der Dank geht an elf Personen, die in den vergangenen Monaten ihren Job verdammt gut gemacht haben. Und nein, ich meine nicht die Spieler von Bayern München. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>sagt der Klarspüler und verneigt sich tief. Nicht für 25 Jahre erfolgreiche Bloggeschichte, nicht für hunderte Likes auf Facebook und auch nicht bei tausend treuen Lesern meiner Beiträge.</p>
<p>Der Dank geht an elf Personen, die in den vergangenen Monaten ihren Job verdammt gut gemacht haben. <span id="more-287"></span>Und nein, ich meine nicht die Spieler von Bayern München. Auch wenn der ein und andere jetzt relativierend sagen wird: ist es nicht selbstverständlich, dass jemand seinen Job gut macht? Schließlich wird er dafür bezahlt. Richtig, aber dann sollen die gleichen Leute sich bitte nicht über mangelndes Lob des Chefs, der Öffentlichkeit oder sonst wem beschweren, wenn dieses ausbleibt. Man macht ja nur seinen Job, für den man bezahlt wird.</p>
<p>Aber bei einem normalen Job stößt man üblicher Weise nicht auf solche Hindernisse, Hinterhältigkeit, Mauern, Dummheit, Unfähigkeit und schlichte Ignoranz wie in diesem Fall, die den Job zur Tortur machen. Wer da hartnäckig bleibt, sich nicht unterkriegen lässt, weil er trotzdem die Wahrheit herausfinden will, da er weiß, dass ein öffentliches Interesse an der Aufklärung besteht, dass Menschen darunter gelitten haben, falsch beschuldigt, nicht ernst genommen wurden, dem gebührt nicht nur großer Respekt, sondern auch eine gute Bezahlung. Zumal diese von den Steuerzahlern finanziert wird.</p>
<p>Deshalb die simple Schlussfolgerung: verdammt gut angelegtes Geld. Im NSU-Untersuchungsausschuss und bei dessem medialen Gesicht Sebastian Edathy. Solche Köpfe braucht das Land!</p>
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