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	<title>Klarspüler &#187; Sibylle Lewitscharoff</title>
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		<title>Gastkommentar: Freie Meinungsäußerung oder das Recht auf Selbstdemontage</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2014 13:38:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Sibylle Lewitscharoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Der nachfolgende Text stammt vom Betreiber der Seite http://memomessenger.wordpress.com und wird hier als Gastkommentar mit freundlicher Genehmigung von memomesseneger.wordpress.com veröffentlicht. Freie Meinungsäußerung oder das Recht auf Selbstdemontage Sibylle Lewitscharoff, eine mehrfach preisgekrönte deutsche Schriftstellerin hat sich in einer Rede zu Themen wie Onanie, künstlicher Befruchtung, christlichen Wertvorstellungen und anderem geäußert. Das ist ihr gutes Recht. Freie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der nachfolgende Text stammt vom Betreiber der Seite <a href="http://memomessenger.wordpress.com/" rel="nofollow">http://memomessenger.wordpress.com</a> und wird hier als Gastkommentar mit freundlicher Genehmigung von memomesseneger.wordpress.com veröffentlicht.</p>
<p class="entry-title"><em><strong>Freie Meinungsäußerung oder das Recht auf Selbstdemontage</strong></em></p>
<p><em>Sibylle Lewitscharoff, eine mehrfach preisgekrönte deutsche Schriftstellerin hat sich in einer Rede zu Themen wie Onanie, künstlicher Befruchtung, christlichen Wertvorstellungen und anderem geäußert. Das ist ihr gutes Recht. Freie Meinungsäußerung.<span id="more-993"></span></em></p>
<p><em>Dabei hat sie sich in vielen Sätzen durch ihre Wortwahl selbst diskreditiert. Auch das ist ihr gutes Recht. Das Recht auf Eigen-Blamage.</em><br />
<em> Ihre Ansichten sind sowas von daneben, dass man es kaum fassen kann. Ich will dieses krude Gefasel hier nicht wiederholen, aber im Link unter dem Beitrag ist alles nachzulesen.</em></p>
<p><em>Nachdem in den ersten Tagen nach dieser Rede bedrückendes mediales Schweigen herrschte, bricht nun ein wahrer Shitstorm über Lewitscharoff herein. Mit Recht. Dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Auch ich bin bestürzt über ihre Ansichten und tue dies hiermit kund.</em></p>
<p><em>Aber: In einem Land mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung muss auch so eine abstruse Weltanschauung geäußert werden dürfen. Dieses Recht hat die Autorin wahrgenommen. Nun muss sie mit dem Recht der Bürger und Medien auf freie Gegenrede leben. Dass diese Reaktionen so heftig ausfallen, wie es ihre eigene Wortwahl auch war, ist nur gerecht.</em></p>
<p><em>Jeder Versuch der Beschneidung des Meinungsfreiheitsrechts für die eine oder andere Seite wäre kontraproduktiv, undemokratisch und verfassungswidrig.</em><br />
<em> Unsere Meinungsfreiheitskultur ist stark genug! Also gönnen wir es allen, sich mit Recht selbst zu demontieren!</em></p>
<p><em><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/sibylle-lewitscharoff-im-gespraech-darf-ich-nicht-sagen-was-ich-denke-12835124.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/sibylle-lewitscharoff-im-gespraech-darf-ich-nicht-sagen-was-ich-denke-12835124.html</a></em></p>
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		<title>Thilo Sarrazin hat Recht</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2014 06:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sibylle Lewitscharoff]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf diesen bescheuerten Gedanken könnte jetzt Sibylle Lewitscharoff kommen. Denn &#8211; so die wirre These im neusten Gedankenschmöcker von Sozialbulldozer T.S. &#8211; der Meinungsfreiheit werden in Deutschland durch einen Gleichheitswahn enge Grenzen gesetzt. An diese ist vor einigen Tagen Sibylle Lewitscharoff gestoßen, als sie sich in der Kunst des gesprochenen Wortes versuchte und im Staatsschauspiel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf diesen bescheuerten Gedanken könnte jetzt Sibylle Lewitscharoff kommen. Denn &#8211; so die wirre These im neusten Gedankenschmöcker von Sozialbulldozer T.S. &#8211; der Meinungsfreiheit werden in Deutschland durch einen Gleichheitswahn enge Grenzen gesetzt. An diese ist vor einigen Tagen Sibylle Lewitscharoff gestoßen, als sie sich in der Kunst des gesprochenen Wortes versuchte und im Staatsschauspiel Dresden eine <a href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/download/18986/dresdner_rede_sibylle_lewitscharoff_final.pdf">Rede</a> hielt. Ergebnis ist der erste Literaturskandal 2014. Skandalös sind dabei nicht nur der Inhalt, den Sibylle Lewitscharoff verbreitete, sondern auch die Verteidigungsbollwerke im sarrazinären Duktus, die von Meinungsfreiheitspuristen errichtet wurden.<span id="more-968"></span></p>
<p>Natürlich gab es eine Menge Gegenrede zu Sibylle Lewitscharoffs&#8217; Äußerungen. Neben der offiziellen <a href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/download/18987/offener_brief_von_robert_koall.pdf">Gegendarstellung der einladenden Institution</a>, zwei herrliche Kommentare von <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/lewitscharoff-kolumne-zur-skandal-rede-der-buechner-preistraegerin-a-957342.html">Georg Diez</a> und <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sybille-lewitscharoff-sybille-bergs-gedanken-zur-skandalrede-a-957412.html">Sybille Berg</a>. Aber es gab eben auch diejenigen, die sich über die Empörung empörten. Diese fanden sich in mehreren Diskussionen auf einem bekannten sozialen Netzwerk und erweckten den Eindruck, eine ebenso sprachlich deutliche wie vehemente Kritik an der Rede von Sibylle Lewitscharoff sei nicht mehr als die unkontrollierte, vorurteilsbehaftete Aggression des Mobs.</p>
<p>Daher, um es direkt zu Anfang klar zu stellen: ja, ich habe die Rede gelesen. Es war zwar nicht schön, sich durch die gezwirbelten Schachtelsätze zu kämpfen, aber ich nehme es sportlich. Bei einem Marathon will man ja auch nur durchkommen. Diese Feststellung muss ich machen, um mich vor dem ersten Gegenargument der Kritikzurückweiser zu schützen: &#8220;Haben Sie die Rede überhaupt gelesen oder gehört?&#8221; Mal ehrlich, was soll so eine blöde Frage? Erweckt eine kritische Äußerung gegen die unsäglichen Äußerungen einer Sibylle Lewitscharoff etwa den Eindruck, man wissen nicht was man kritisiere?</p>
<p>Das zweite Argument der Empörungseindämmer ist mein Lieblingsargument. Es richtet sich gegen die bösen Medien, die natürlich an allem Schuld sind, weil sie in ihrer Berichterstattung die Rede nur bruchstückhaft wiedergeben und entscheidende Sätze im falschen Zusammenhang gesetzt haben. Liebe Kritikaufweicher, das kann doch wohl nicht euer ernst sein! Erstens, in einem Zeitungsartikel ist leider kein Platz eine elfseitige Rede komplett abzudrucken, um auch ja nichts bruchstückhaft darzustellen. Zweitens, ihr glaubt doch nicht wirklich, dass Zitate <em>mehrerer</em> Sätze, die alle in eine gewisse Richtung gehen, die eigentliche Aussage derart verunstalten, dass ihr gegenteiliger Sinn herauskommt. Welche intellektuelle Abgehobenheit steckt eigentlich dahinter zu behaupten, Zeitungen wie die <a href="http://www.taz.de/Rede-von-Sibylle-Lewitscharoff/!134309/">taz </a>oder der <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/buechner-preistraegerin-sibylle-lewitscharoff-onanie-ist-gefaehrlich-kuenstliche-befruchtung-widerwaertig/9578046.html">Tagesspiege</a>l würden nicht das wiedergeben, was Sibylle Lewitscharoff <em>gemeint</em> hat? Was hat sie denn angeblich gemeint? Und wenn es etwas anderes war, warum hat sie es nicht gesagt? Gelegenheit hatte sie ja.</p>
<p>Und dann wäre da noch das dritte Argument der plumpe-Widerrede-Bekämpfer: das Gesagte sei nur Kalkül und Taktik, ein bewusster Krawall-Effekt, um &#8220;im gossip&#8221; zu bleiben. Sicher! Hat ihr bestimmt ihr PR-Berater eingeflüstert und ihr dann auf bunten Charts gezeigt, wie sich das auf den Absatz ihrer Bücher auswirkt. Ne, ne, hier hat jemand etwas von sich gegeben, der genau wusste was er sagte und der damit eine bestimmte Botschaft übermitteln wollte.</p>
<p>Deshalb, verehrte sarrazinäre Meinungseinschränkungsthesenvertreter, ist es verdammt richtig, dass sich ein Sturm der Empörung über Sibylle Lewitscharoffs&#8217; <em>Äußerungen</em> ergossen hat, anders als das laue Lüftchen des <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/sibylle-lewitscharoff-statement-von-suhrkamp-a-957518.html">deutschen Literaturbetriebs</a>. Denn ansonsten hätte Sibylle Lewitscharoff wohl noch geglaubt, dass viele mit ihrer Meinung einverstanden seien. Welch fataler Irrtum. Aber sie kann ja noch dazu lernen und hat inzwischen &#8211; nach dem zweiten Nachfragen &#8211; <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/lewitscharoff-entschuldigt-sich-fuer-retortenkinder-aussagen-a-957399.html">zurückgerudert</a>. Bestimmt auch nur aus PR-Taktik. Oder hat hier eine Zeitung mal wieder etwas falsch dargestellt. Wollte sie vielleicht gar nicht. Egal was. Damit dürfte es jetzt gut sein.</p>
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